AfD BW | Kreisverband Konstanz

Leserbriefe

Der AfD-Kreisvorstand Konstanz sieht in der aktuell anzutreffenden öffentlich-rechtlichen Mediensituation eine nicht hinreichend umfängliche und objektive Berichterstattung über alle bedeutsamen regionalen und überregionalen Themen. Daher haben wir uns entschlossen, u.a. durch Veröffentlichung von Leserbriefen einen wichtigen Beitrag zur überregionalen und überparteilichen politischen Meinungsbildung zu leisten.

Inhalte und Meinungsäusserungen in den Leserbriefen müssen nicht vollumfänglich denen des AfD-Kreisvorstandes entsprechen, vielmehr soll es aber unsere Leser über Sachverhalte informieren und anregen in politische Debatten einzutreten.

Der Vorstand


 

Engen, den 05.10.2019

Verlust der Hauptschule/Werkrealschule Tengen im Jahr 2018.

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Marian Schreier,
Sie haben zum diesjährigen "Schätzele-Markt", das geschichtsträchtigste Fest auf dem Randen,
den Herrn MdB Cem Özdemir als Redner eingeladen.
 
Die Schulreformen, die zu diesem Verlust auch für Tengen beigetragen haben, sind in der Verantwortung vom Herrn Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann geschehen! Sie sollten deshalb m. E. an den eingeladenen Gast, der ja in der gleichen Partei beheimatet ist wie unser hochgelobte Ministerpräsident, die Bitte stellen, diese Reformen zumindest teilweise wieder zurückzudrehen.
 
Begründung:
Es hat sich eindeutig als falsch herausgestellt, nur die Eingangsschülerzahlen in der fünften Klasse für den Erhalt einer Hauptschule zu berücksichtigen, weil z.B. immer wieder Schüler von der Realschule zur Hauptschule wegen Überforderung wechseln! Weil unser weise Herrgott die Menschen mit verschiedenen Begabungen geschaffen hat, brauchen diese auch ein differenziertes Schulsystem. Kinder mit praktischer Begabung benötigen eine intensive pädagogische Betreuung, passgenaue Bildungsinhalte und individuell ausgestaltete Lernumgebung, was die Hauptschulen/Werkrealschulen in exzellenter Weise leisten können. 
 
Die Lebensqualität nahm in den letzten Jahren erheblich ab, weil es an Handwerkern, Alten- und Krankenpflegern, Bademeistern, Kellnern usw. mangelt und damit lebenswichtige Bedürfnisse nicht mehr ordnungsgemäß befriedigt werden. Es gibt ja wohl wenige, die z.B. ein Gymnasium oder Realschule besucht haben, die o.g. Tätigkeiten über einen längeren Zeitraum ausüben!
 
Trotz meiner Überraschung über Ihren eingeladenen Gast wünsche ich Ihnen, den Helfern und der Bürgerschaft einen schönen und friedlichen Verlauf Ihres "Herbstfestes"!
Mit freundlichen Grüssen
Karl Ganzmann, 78234 Engen

 

Südkurier H vom 21.9.19: "Die Flucht nach vorne: Familie schlägt neue Wege in der Landwirtschaft ein" 

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Zweitüberschriften lauten:

- Stefan Leichenauer will Viehhaltung aufgeben

- Konsequenz aus erschwerten Bedingungen

- Jobsuche und Umstellung von Betrieb geplant.

Wenn ein vierzigjähriger Bauer mit zwei schulpflichtigen Söhnen bei einer bewirtschafteten Fläche von ca. 150 ha sich zu solch einem Schritt entschließt, dann zeigt sich darin die schlechte deutsche Landwirtschaftspolitik der letzten Jahrzehnte! Das Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten (Zollpräferenzen für deutsche Industriewaren-Ausfuhr gegen Lebensmittel-Einfuhren, wahrscheinlich bes. Fleisch) brachte wahrscheinlich nun endgültig das Faß zum Überlaufen! Die Folgen aus diesem Abkommen werden zusätzlich umweltbelastende Transporte sein und dies im Zeichen von "FridaysforFuture"!

Evtl. hat zu dieser Entscheidung auch noch geholfen, daß viele Landwirte sich aus finanziellen Gründen Biogasanlagen per "EEG" zugelegt haben, deren "ergiebigstes Futter" der Mais ist! In jeder BW-Schule werden die Schüler heutzutage mit dem Insektensterben konfrontiert, deren Mitauslöser auch die Maiskulturen sind, die im BW-Land mindestens 20 % der bewirtschafteten Ackerflächen Anteil haben! Hier zeigt sich auch einmal mehr, daß die deutsche Regierung unter Merkel die Verantwortung für negative Folgen aus ihrer Politik nicht tragen will! 

Desweiteren kommt erschwerend hinzu, daß Stefan Leichenauer mit seinem Betriebssitz in Tengen "hautnah" mitbekommt, unter was für positiven Bedingungen Schweizer Bauern ihre Arbeit auf deutschen Äckern verrichten können!

Aber auch die Bäuerlichen Standesvertretungen und die Landwirte, die vorwiegend bei der CDU und FDP beheimatet waren und sind, waren einfach zu blauäugig und haben sich nicht um politische Alternativen gekümmert, obwohl z. B. das AfD-Parteiprogramm für deren Agrarpolitik leicht im Internet einsehbar ist!

Mit freundlichen aber auch besorgten Grüssen

Karl Ganzmann, 78234 Engen


 

Leserbrief zum "Künast-Urteil sorgt für Empörung" und "Verharmlost" im Südkurier vom 21.09.19

Ich verstehe die ganze Aufregung nicht! Ist es schlimmer, wenn man eine Politikerin als "Stück Scheiße" bezeichnet als wenn man eine Politikerin als "Nazi-Schlampe" bezeichnet. Was ist, wenn ein vom "Zwangsrundfunkbeitrag" bezahlter Moderator ein ausländisches Staatsoberhaupt als "Ziegenficker" bezeichnet? Oder wenn ein Bundesminister Bürger und Wähler als "Pack" bezeichnet? Oder wenn eine unbegabte aber "haltungsfeste" Möchtegern-Komikerin über Wähler, die nicht nach ihrem Gusto gewählt haben, Napalmbomben abzuwerfen empfiehlt? Oder wenn vom BVerfG abgesegnet Soldaten als Mörder bezeichnet werden dürfen? Oder wenn Zugewanderte die einheimische Bevölkerung als "Köterrasse" bezeichnen? Oder wenn eine Politikerin der gleichen Partei der jetzt betroffenen Politikerin bei einer Demonstration mitmarschiert in der Deutschland als "mieses Stück Scheiße" bezeichnet wird oder "Deutschland verrecke" gefordert wird? Zu all diesen Wort-Entgleisungen hat der Leitartikler sich nicht geäußert! Einseitiger geht es nicht mehr! 

 

Mir bleibt da nur die Genugtuung, den Südkurier nicht mehr abonniert zu haben.


Hochachtungsvoll, Ulrich Ruth


 

Engen, den 11.09.2010

Südkurier vom 10.9.19, Seite 1: "GEMEINDEFINANZEN - Lange unbeschwehrt" von Nils Köhler und Seite 3: "So viele Schulden haben die Kommunen in der Region" von David Hilzendegen

Sehr geehrte Damen und Herren,
im Zeichen von NKHR (= Neues Kommunales Haushalts- und Rechnungswesen) kann man zu o.g. Berichten nur sagen: Thema verfehlt! 
 
Bereits in 2013 (also vor 7 Jahren) hat die Stadtverwaltung Esslingen am Neckar das neue Haushaltsrecht eingeführt also Umstellung von Kameralistik zu Doppik! Leider aber sind viele Kommunen noch längst nicht so weit; im Südkurier Verbreitungsgebiet hat es z.B. die Stadtverwaltung  Donaueschingen noch geschafft, aber selbst die Stadt Engen im Hegau, finanziell reich geworden durch viele Bauplatzverkäufe, steckt noch in der Umstellung!  
 
Mit dem neuen Haushaltsrecht kann man bilanzieren (also Aktiva und Passiva mit Ausweis des  E i g e n k a p i t a l s ), prognostizieren und intelligenter investieren. Ohne Doppik weiß eine Stadt nicht sicher, ob sie ihr Vermögen erhält oder ob sie schleichend ärmer wird! 
 
Bei kleinen Kommunen ist Doppik eher unwichtig, aber eine Stadt ohne NKHR passt nicht mehr in unsere Zeit und ist gar keine richtige Stadt, denn die müssen auch kaufmännisch intelligent geführt werden
 
Mit freundlichen Grüssen
Karl Ganzmann,  78234 Engen

 

Engen, den 02.09.2019
 
Südkurier  vom 2.9.19, Seite 7: Kommentar "Guter Rat aus Griechenland" von Uli Fricker (Zu "Tritt Kretschmann nochmals an?")
 
Guten Tag Herr Fricker,
als Winfried Kretschmann seinerzeit Ministerpräsident wurde, übernahm er ein volkswirtschaftlich erfolgreiches Schulsystem! Jetzt stehen wir vor einem schwer händelbaren Schuldurcheinander, das zudem einen Eingriff in das intelligente Schöpfungswerk unseres Herrgotts darstellt, denn der stattete die Menschen mit verschiedenen Begabungen aus, damit unsere vielseitigen Bedürfnisse befriedigt werden können! 
 
Haben Sie eigentlich diesen Sommer "geschlafen"! Am meisten fehlte es an Bademeistern, Pflegekräften für Kranken- und Altenpflege, Kellnern! Kennen Sie Gymnasiasten, die diese Berufe über eine längere Zeit ausüben? Für diese Berufsgruppen war die Hauptschule die ideale Vorbereitung!
 
Ich bete zu unserem Herrgott, daß er uns den den "Laizer" ein weiteres Mal ersparen  möge, denn mit dem früheren Kommunismus-Anhänger geht die Lebensqualität in BW immer weiter den "Bach runter"! 
Mit besorgten Grüssen
 
Karl Ganzmann, 78234 Engen

 

Engen, den 12.08.2019

Südkurier vom 12.8.19, Seite 3: "Haben wir im Südwesten zu viele Kliniken" von MIRJAM MOLL u. D. Hilzendegen

Sehr geehrte Damen und Herren,
zuerst möchte ich Euch Südkurier-Mitarbeiter in den Geschäftsstellen ein Lob aussprechen, Eure Artikel sind fundierter und sachlicher gegenüber denen von Eurer Zentrale in Konstanz!
 
Die Südkurier-Geschäftsstelle Waldshut wird mir sicher zustimmen, daß der Hinweis auf Dogern am Hochrhein mit 91 Minuten Fahrtzeit nur dummes Geschwätz ist; dies sind jetzt nämlich ca. 9,1 Minuten ins Spital nach Waldshut und sollte das Zentralklinikum in Albbruck verwirklicht werden, dann kann ungefähr von der gleichen Fahrzeit-Zeit ausgegangen werden! Desweiteren heißt es, daß die Bewohner am Hochrhein jetzt schnell in der Klinik in Waldshut seien, ja aber was ist mit den Patienten aus dem Südschwarzwald z. B. aus der Nähe von Bonndorf!
 
Wenn die Südkurier-Geschäftsstellen-Mitarbeiter in Villingen ehrlich sind, dann müssen Sie doch  zugeben, daß im Zentralklinikum Schwarzwald-Baar in Villingen-Schwenningen auch nicht alles Gold ist was glänzt! Z.B. habe ich schon öfters Klagen aus dem Raum Schramberg vernommen!
 
Auch Überlingen wurde positiv erwähnt, aber auch hier gibt es schwerwiegende Ereignisse,
z.B. hat sich ein Patient dort bei einer Nierenstein-Operation einen Krankenhauskeim eingefangen, der bei ihm dann zum Tode führte.
 
Nach dem Grundgesetz sind die demokratischen Parteien zur politischen Willensbildung berufen; deshalb fordere ich, daß die Bertelsmann-Stiftung     z e r s c h l a g e n   wird, denn ihre Untersuchungen sind einfach zu ungenau und von zu wenig Sachkenntnis gekennzeichnet! 
Ich kann nicht erkennen, daß dieses selbsternannte Gremium die Straßen- und topografischen Verhältnisse, Bevölkerungsdichte, Finanzierung durch gesetzl. und private Sozialvers.-Beiträge und Eigenfinanzierung der Kliniken aus den Krankenkassenleistungen, weil das Land BW das Krankenhausfinanzierungsetz nicht einhält, nach dem dieses für die Investionskosten für Gebäude und Geräte aufzukommen hätte, dies aber nur zum Teil tut, berücksichtigt.
 
Mit freundlichen aber auch ärgerlichen Grüssen
Karl Ganzmann, 78234 Engen


 

Engen, den 07.08.2019

Südkurier vom 6.8.19, Seite 3, unter Thema des Tages: "Sind Flüchtlinge wirklich gefährlicher?" von MIRJAM MOLL

Wahrscheinlich wollen Sie sich nicht die Mühe machen festzustellen, wieviel und welche scheußlichen Verbrechen von diesen sogenannten "Flüchtlingen" seit 2015 verübt wurden? Sie könnten sich aber auch mal dafür interessieren, wer in den total überfüllten Vollzugsanstalten in BW einsitzt! Oder z.B. sich mal informieren, wieviel Einsätze vom Polizeirevier Donaueschingen (manchmal auch mit Unterstützung aus anderen Revieren) in der dortigen Asylunterkunft bewältigt werden müssen, so daß dann oft   Überstunden anfallen!

Mit Ihrer Überschrift verhöhnen, beleidigen Sie alle Opfer dieser "Flüchtlings-Verbrechen", ich verachte Sie    z u t i e f s t  !

 

Karl Ganzmann, 78234 Engen


 

Konstanz, den 29.07.2019

Leserbrief bezüglich Südkurier vom 27.07.2019 Ausgabe Konstanz „Die Wobak bekommt Konkurrenz“.

Ausverkauf des Tafelsilbers?
Gut, die Wobak hat derzeit keine weiteren Kapazitäten. Hat man denn mal bei der Spitalstiftung Konstanz angefragt (50% Flüchtlinge/50%Personal?) oder beim Spar- und Bauverein Konstanz (50% Flüchtlinge/50% Genossen) oder bei SeeZeit (50% Flüchtlinge/50% Studenten, oder der Baugenossenschaft Hegau eG (50% Flüchtlinge/50% Genossen)? Die Liste der bereits in Konstanz tätigen Wohnungsbaugesellschaften ist hier noch nicht vollständig. Und wie sieht denn die Rechnung am Ende des Tages aus? Wie hoch ist der Verkaufserlös? Wie hoch sind die Strafzahlungen pro nicht versorgtem Flüchtling? Wird er Verkaufserlös der Grundstücke auf ein separates Konto als Rückstellung für Strafzahlungen für evtl. Nichterfüllung der Versorgungsquote von Flüchtlingen geparkt? Wofür wird das Geld verwendet? Und zu den „Versäumnissen der Vergangenheit“ bei der Wobak: wo war denn hier der Aufsichtsrat  (Gemeinderäte) und dessen Vorsitzender (Oberbürgermeister)? 

Thomas Mayer Konstanz


 

Re: Südkurier v. 27.6.19, Seite 6: "Deutschland - Immobilienpreise steigen weiter

Engen, den 15.07.2019

Ein Leserbrief der beim Südkurier nicht erscheint.

In Anbetracht des Wohnungsmangels wäre es politisch angebracht, daß die Bundesländer für den Kauf von gebrauchten Immobilien keine Grunderwerbsteuern mehr erheben (z.B. BW 5 %, NRW 6,5 %, Bay. 3,5 %). Es ist einfach zuwenig, immer wieder bezahlbare Mieten zu fordern und selbst aber nichts dazu beitragen zu wollen!
Bei gebrauchten Immobilien handelt es sich oft um leerstehende Gebäude, so daß dafür kein zusätzlicher Boden versiegelt werden muß, was von gewissen Politikern bei Neubau scheinheilig bemängelt wird. Diese Freistellung von der Grunderwerbsteuer wäre auch deswegen angebracht, weil bei einem Kauf eines gebrauchten Gebäudes nicht nur vom Grund- und Boden sondern auch vom Gebäudewert die Grunderwerbsteuer zu bezahlen ist.

Karl Ganzmann, 78234 Engen