Der Internet-Telefonie-Anbieter sipgate hat dem Landesverband bzw. der Landesgeschäftsstelle der Alternative für Deutschland (AfD) ohne Angabe von Gründen gekündigt. Auf die Bitte, ein Angebot zur Erweiterung der bereits vorhandenen Telefonanlage auf die 36 AfD-Kreisverbände vorzulegen, folgte kein solches, sondern die Kündigung zum 31. Mai.

Dazu erklärt Sven Kortmann, Mitglied des Landesvorstandes und IT-Beauftragter der AfD Baden-Württemberg: „Selbstverständlich gehört es zur Vertragsfreiheit, einen Kontrakt bei entsprechender Ausgestaltung auch einseitig und ohne Begründung aufkündigen zu dürfen. Dennoch wäre es in höchstem Maße bedauerlich, wenn dies aus politischen Gründen passiert und damit Parteien in ihrem grundgesetzlichen Auftrag, an der politischen Willensbildung mitzuwirken, erheblich gestört werden. Nichtsdestotrotz haben wir nach kurzer Suche bereits einen anderen Anbieter gefunden, der mit uns – und damit der politischen Vertretung von mindestens 15 Prozent der baden-württembergischen Wähler – gerne das angedachte Kommunikationsnetz aufbauen will.“ In Bezug auf die Realisierung der Telefonanlagen-Erweiterung auf die Kreisverbände sei dieser Anbieter sogar besser, da er wesentlich flexibler als sipgate sei, so Kortmann abschließend.

Pressetext: Moritz Brodbeck
Pressekontakt: Bernd Grimmer, Sprecher des Landesverbands
E-Mail: bernd.grimmer@afd-bw.de